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Setup

In Kürze
Der Ausdruck "Setup" bezeichnet die Anpassung von Computerprogrammen an die Besonderheiten des lokalen Systems und an die Vorlieben des Benutzers. Oft wird auch die Installation, d.h. das Kopieren der Programmdateien auf die Festplatte, unter dem Oberbegriff Setup zusammengefasst.

Synonyme und Abkürzungen
Konfiguration, Installation

Ähnliche Begriffe
Registry, etc.

Überblick
Bevor man ein Computerprogramm sinnvoll einsetzen kann, muss es meist konfiguriert werden. Unter Setup versteht man einerseits den Prozess des Anpassens des Programms an die lokalen Gegebenheiten, andererseits wird damit auch das Resultat dieser Anpassung, die Grundkonfiguration bezeichnet. Diese wird dann meist in einer Datei (vgl. File) abgespeichert, so dass das Programm, wenn es später gestartet wird, die im Setup vorgenommenen Einstellungen wieder einlesen und verwenden kann.



 

   

 

Abbildung 1: Setup-Dialogfenster

 



Detail
Computerprogramme kommen in sehr unterschiedlichen Umgebungen zum Einsatz. Bevor sie benutzbar sind, müssen sie auf die lokal vorhandenen Peripheriegeräte (Tastatur, Monitor, Drucker etc.), auf nationale Besonderheiten (Zeichensatz, Masseinheiten) und auf die Vorlieben der Benutzer abgestimmt werden.

Damit man diese Einstellungen nicht jedesmal wieder vornehmen muss, ist es sinnvoll, die Setup-Einstellungen abzuspeichern. Unter dem Betriebssystem MS Windows werden diese Einstellungen meist an einem zentralen Ort, gespeichert: in der berüchtigten Registry. Dabei handelt es sich um einige grosse Binärdateien, welche die Setup-Einstellungen des Betriebssystems selbst und der meisten Anwendungsprogramme enthalten.

Die Registry hat wichtige Eigenschaften mit grossen Bürokratien gemeinsam: sie ist zentralistisch, undurchsichtig und leicht korrumpierbar. Ein einziger falscher Eintrag kann im schlimmsten Fall das ganze System unbrauchbar machen. Solche Fehler sind dann auch nur mit Mühe zu korrigieren, weil die Registry-Einträge nicht in Textform vorliegen, und daher nur schwer lesbar und noch schwerer interpretierbar sind.

Auf Unix-artigen Systemen werden die systemweiten Konfigurationen meist im Verzeichnis /etc und die Anwendereinstellungen im /home-Verzeichnis des Benutzers abgespeichert. Hier werden die Setup-Einstellungen als einfache ASCII-Text-Dateien konserviert, was dazu beiträgt, dass Fehler leichter gefunden und korrigiert werden können.

Bei Problemen mit dem Setup eines Programms empfiehlt es sich zunächst im allgemeinen, nach eventuell im Installationsverzeichnis vorhandenen Dateien, die "Readme", "Setup" oder Vergleichbares im Namen tragen, zu suchen und ihnen die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Der nächste Schritt ist ein Besuch der Homepage des Herstellers. Setup-Probleme, die immer wieder auftreten, werden manchmal vom Hersteller des Programms in einer FAQ (einer Liste mit häufig gestellten Fragen) besprochen. Manchmal gibt es auch eine "Support"-Sektion auf der Homepage, die hilfreiche Informationen enthält. Wenn das auch nichts hilft, dann haben vielleicht andere Benutzer schon ähnliche Probleme gelöst. Dann bringt einen oft eine Suche nach Usenet-Beiträgen zum Thema weiter.



Weiterführende Links
Eine "Knowledge-Base" für die Registry in diversen Windows-Versionen (Englisch):
http://www.aumha.org/kbregz.htm
Das Archiv aller Usenet-Beiträge der vergangenen Jahre bei Google (Englisch):
http://groups.google.com


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