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Phishing

In Kürze
Betrügerei, bei der versucht wird, Internetbenutzer mit E-Mails von angeblich vertrauenswürdigen Absendern auf gefälschte Websites zu locken. Dort wird die Eingabe von Kontodaten, Passwörtern oder anderen sensiblen Daten verlangt, die dann in den Besitz der Betrüger gelangen.

Ähnliche Begriffe
Identity Theft

Detail
(von engl. «Password Fishing», d. h. Fischen nach dem Passwort) Hier können Sie ernsthaft geschädigt werden: Die Täter versenden E-Mails, die als Absender Ihre Bank oder einen Shop (z. B. eBay oder Amazon) vortäuschen. Im Phishing-Mail werden Sie unter einem Vorwand aufgefordert, sich auf der Website des Anbieters mit Kunden- bzw. Kontonummer und Passwort anzumelden. Der Link führt jedoch zu einer gefälschten Site, die dem Original täuschend ähnlich sieht. Wenn Sie tatsächlich Ihre Daten eingeben, können die Täter schlimmstenfalls auf Ihr Bankkonto zugreifen oder in Ihrem Namen einkaufen.
Info-Grafik Phishing
Abbildung 1: Info-Grafik

Phishing-Mails erkennen Sie an:
  • einer unpersönlichen Anrede wie «Lieber Kunde» (der Betrüger kennt, im Gegensatz zum echten Anbieter, Ihren Namen nicht)
  • der dringenden Aufforderung, sich sofort einzuloggen, oft verbunden mit der Drohung, dass sonst Ihr Konto gelöscht wird.
  • einem direkten Link im Text zur Login-Maske, um zu vermeiden, dass Sie die Adresse der echten Homepage eintippen.
  • manchmal an der falschen Sprache. Wenn Sie bei eBay Schweiz angemeldet sind, erhalten Sie von eBay keine englischen Mails.
Beispiel Phishing-Mail
Abbildung 2: Beispiel Phishing-Mail

Verhaltensregeln in Kürze:
  1. Seien Sie misstrauisch, wenn ein Mail Sie zu sofortigem Handeln auffordert.
  2. Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen Mails, sondern tippen Sie die Ihnen bekannte Adresse des Anbieters ein.
  3. Informieren Sie sich auf der Website des Anbieters über die verwendeten Sicherheitsmerkmale (bei einer Bank z. B. PIN, Streichliste, Kartenleser etc.).
  4. Leiten Sie verdächtige Mails umgehend an den Anbieter weiter.



Weiterführende Links
Im Sommer 2004 häuften sich Phishing-Fälle in der Schweiz. Banken und Shops haben deshalb teils umfassende Informationen auf Ihren Websites; Beispiele:
www.zkb.ch/onba/sicherheit
pages.ebay.ch/education/spooftutorial


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