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Link
In Kürze
Ein Hyperlink oder kurz Link ist eine Verknüpfung, die von einer bestimmten
Stelle eines Hypertext- oder Multimediadokuments aus ein anderes Dokument
aufruft. So kann der Benutzer zu verwandten Informationen springen.
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Synonyme und Abkürzungen
Hyperlink
Ähnliche Begriffe
Browser,
HTML,
Hypertext,
URI,
URL
Überblick
Ein Hyperlink ist ein Marker in einem Hypertext- oder Multimediadokument (meist
in HTML geschrieben), der auf ein anderes Dokument verweist.
Dieses andere Dokument kann an einer beliebigen, durch einen Netzwerkdienst
(meist das Internet) erreichbaren Stelle liegen. Der Hyperlink enthält
dabei einen Teil, der beschreibt, wo dieses Dokument zu finden ist, welches Protokoll benutzt werden soll, um es zu lesen und eventuell
noch, auf welchen Teil dieses Dokuments Bezug genommen wird. Dem menschlichen
Benutzer präsentiert sich ein Hyperlink hingegen als ein Stück Text oder ein
Bild, das durch Textauszeichnungen wie Unterstreichungen verrät, dass es sich
um einen Hyperlink handelt.
Das Konzept des Hyperlinks wurde schon in den 60er Jahren erdacht, weite
Verbreitung fand es im World Wide Web.
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Abbildung 1: Miteinander verlinkte Webseiten
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Detail
Hyperlink ist die Kurzform für "Hypertext Link" und wurde schon in den frühen
60ern als Begriff geprägt.
Hypertext-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben
Text meist Multimedia-Inhalte darstellen können und dass Dokumente nicht
isoliert dastehen, sondern sich durch Hyperlinks aufeinander beziehen können.
Da sich diese Referenzen auch auf Dokumente beziehen können, die an ganz
anderen Orten liegen, entsteht ein Hypertextraum, in dem sich netzartige
Verknüpfungen ergeben. Hyperlinks fungieren also ähnlich wie Verweise in einem
Lexikon, nur können sie, wie Zitate in wissenschaftlichen Texten, auch auf
andere Werke zeigen. Zusätzlich sind sie für die Verarbeitung durch Computer
zugänglich.
Hyperlinks wurden in Zusammenhang mit Hypertext in den 60er Jahren von Ted
Nelson erfunden und ca 1980 im "Xanadu"-Hypertextsystem zuerst implementiert.
Allerdings waren Computer damals noch zu teuer, zu langsam und bei weitem zu
selten, als dass sich eine praktische Massenanwendung für hyperverlinkte
Textsysteme gefunden hätte.
Erst mit der Erfindung des WWW Anfang der 90er Jahre wurde eine praktische
Anwendung für Hyperlinks geschaffen. Mit HTML wurde ein einfaches, auch von PCs
anzeigbares Hypertextformat standardisiert. Innerhalb weniger Jahre entstand
ein Netz aus Millionen von Webseiten.
Hyperlinks in HTML werden meist durch Unterstreichen der Worte, die den Link
ausmachen, gekennzeichnet. Im HTML-Code der Seite sehen sie folgendermassen aus:
<a href="http://www.zeix.de/glossar/index.html">Das
Zeix-Internetlexikon</a>
Das "a href" teilt dem Browser, der die Seite darstellen soll, mit, dass ein
Link folgt. In Anführungszeichen steht die Adresse der Seite, auf die verwiesen
wird. Danach folgt der Text, den der Benutzer unterstrichen (oder anderweitig
als Link markiert) zu lesen bekommt - dieser Text kann mit der Adresse des
Dokuments identisch sein, kann aber auch, wie hier, eine Beschreibung des
Dokuments enthalten. Das </a> zeigt dem Browser an, dass der Hyperlink zu
Ende ist.
Hyperlinks in Hypertexten müssen so strukturiert sein, dass eine eindeutige
Zuordnung jedes beliebigen Dokuments im Hypertextraum möglich ist, sie müssen
also eine Verwechslung ausschliessen. Bei Hyperlinks in HTML, der am weitesten
verbreiteten Art von Hypertext, geschieht dies, indem der Link auf die URL des Zieldokuments verweist. Wie unter dem Stichwort URL
genauer ausgeführt ist, enthält diese Adresse Angaben darüber, durch welches
Protokoll das Dokument zu erlangen ist, auf welchem Computer es liegt und wie
der Pfad und der Dokumentname lauten. Eventuell kann sogar noch auf einen
bestimmten Bereich dieses Dokuments Bezug genommen werden. Hyperlinks können
nicht nur auf HTML-Dokumente sondern auch auf Bilder, Filme oder Musik und
weitere Multimediaformate zeigen. Da Hyperlinks maschinenlesbar sind, nutzen
Suchmaschinen wie Google oder AltaVista sie, um einen möglichst grossen
Ausschnitt des Web zu indizieren. Hierzu legen sie eine Liste aller Links eines
Dokuments an und benutzen spezielle Programme, um alle Dokumente, auf die diese
Links verweisen, ihrerseits in ihre Datenbank aufzunehmen.
Neben HTML war "Hypercard" (Apple Computers) ein weiteres, in den späten 80ern
relativ bekanntes System, das Hyperlinks erlaubte.
Fragen und Antworten
Was ist ein Broken Link?
Ein Broken Link ist in HTML ein Hyperlink, dessen Zieldokument gelöscht oder
verschoben wurde. Da das WWW keine Mechanismen vorsieht, beim Verschieben eines
Dokuments alle auf dieses zeigenden Hyperlinks zu aktualisieren, kann es zu
Hyperlinks kommen, die ins Leere zeigen.
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