Urpsrünglich wurden Dialer-Programme fast nur auf Erotikseiten eingesetzt.
Heute kann sich bereits hinter jedem Werbe-Pop-Up eine Seite verstecken, welche
versucht, Ihnen einen Dialer unterzujubeln. Ausserdem sind die Techniken der
Dialer-Hersteller sind immer raffinierter geworden, oft nistet sich der Dialer
für den ungeübten Benutzer fast unbemerkt ein. Dialer können sich als
Standard-DFÜ Verbindung installieren oder auch direkt als CAPI- oder
TAPI-Dialer die ISDN-Karte ansprechen. Eine Kontrolle der entsprechenden
Einstellungen in der Systemsteuerung, gibt Ihnen daher einen Überblick über
allfällige eingenistete Einwählprogramme.
Die beste Vorbeugung, ist unseriöse Sites generell zu meiden. Ein Vorhaben, das
heutzutage im Web allerdings schwer umzusetzten ist. Sollten Sie doch einmal
auf eine Site gelangen, die Sie verdächtigen, einen Dialer installieren zu
wollen, so schliessen Sie umgehend das Fenster (mit dem Kreuz rechts oben im
Fenster). Sollte ein Dialogfenster erscheinen, welche Sie fragt, ob ein
Porgramm gestartet oder heruntergeladen werden soll, so drücken Sie auf keinen
Fall "Ok". Einige Dialer versuchen jedoch sich selbstständig zu installieren.
Dieses Problem beschränkt sich auf den Internet Explorer von Microsoft,
Netscape Navigator und Opera sind davon nicht betroffen. Lösebn Sie dieses
Problem, indem Sie wie folgt ActiveX im Internet Explorer deaktivieren: Klickien Sie
Menü "Extras" auf "Internetoptionen". Wählen Sie nun "Sicherheit" und klicken
Sie auf "Stufe anpassen". Setzten Sie nun alle ActiveX-Optionen auf Deaktivieren.
Eine andere Möglichkeit, einen Dialer einzufangen, ist E-Mail. Spam ist oft mit
Links versehen, welche zu einer Webseite führt, die versucht einen Dialer zu
installieren. Die sicherste Methode ist ein solches E-Mail sofort zu löschen.
Sollten Sie trotzdem den Link angeklickt haben, schliessen Sie sofort das
Fenster und drücken Sie auf keinen Fall "Ok", wenn gefragt wird, ob ein
Programm gestartet werden soll.
Vereinzelt kann ein E-Mail sogar selbst versuchen, einen Dialer zu
installieren. Dieser Gehfährdung sind Sie ausgesetzt, wenn Sie mit Outlook und
Outlook Express arbeiten. Der Missstand lässt sich jedoch leicht beheben, indem
Sie ActiveX, eine Browsererweiterung von Microsoft,
ausschalten. Hierfür wählen Sie unter Extras => Optionen => Sicherheit die
"Zone für eingeschränkte Sites" aus.
Wollen Sie ganz sicher gehen, dann lassen Sie in der Schweiz die 0906er von der
Swisscom (0800 800 800) kostenlos sperren. Die Sperrung der 0190er Nummer in
Deutschland kostet rund 8 Euro (Telekom 0800 330 1000).